Muster energiebericht

Neben dem Stromsektor umfassen die Energiesystemmodelle gegebenenfalls die Bereiche Wärme, Gas, Mobilität und andere Sektoren. [25] Energiesystemmodelle sind oft national ausgerichtet, können aber kommunal oder international sein. Modelle können in ihrem Anwendungsbereich auf den Elektrizitätssektor beschränkt sein oder versuchen, ein Energiesystem vollständig abzudecken (siehe unten). Das Szenario der aktuellen Politik ist ein grundlegendes Bild davon, wie sich die globalen Energiemärkte entwickeln würden, wenn die Regierungen ihre bestehenden Strategien und Maßnahmen nicht ändern würden. Die derzeit verwendete Modellsuite hat eine erfolgreiche Nutzung in den klimapolitischen Folgenabschätzungen der Kommission – z. B. für den klima- und energiepolitischen Rahmen 2030 – erzielt. Das jüngste Szenario wird EUCO3232.5 genannt und modelliert die Auswirkungen der Erreichung eines Energieeffizienzziels von 32,5 % und eines Ziels für erneuerbare Energien von 32 %, wie es im Paket „Saubere Energie für alle Europäer“ vereinbart wurde. Dieses Szenario wurde verwendet, um die von den Mitgliedstaaten vorgelegte Bewertung der Von den Mitgliedstaaten vorgelegten Entwürfe nationaler Energie- und Klimapläne (NECPs) durch die Kommission im Juni 2019 zu unterstützen.

Es handelt sich um ein wirtschaftliches Versorgungsmodell, das die optimale Nutzung von Biomasse-/Abfallressourcen und Investitionen in die sekundäre und endgültige Transformation berechnet, um eine gegebene Nachfrage nach endgültigen Biomasse-/Abfallenergieprodukten zu decken, die vom Rest des PRIMES-Modells in die Zukunft projiziert werden. Das Biomasseversorgungsmodell bestimmt die Verbraucherpreise der für Energiezwecke verwendeten Endbiomasse/Abfallprodukte sowie den Verbrauch anderer Energieprodukte bei der Erzeugung, dem Transport und der Verarbeitung der Biomasse/Abfallprodukte. Spieltheorie und Agenten-basierte Modelle werden verwendet, um strategisches Verhalten in Strommärkten zu erfassen und zu studieren. [22] [23] [24] Die meisten Energiemodelle werden für die Szenarioanalyse verwendet. Ein Szenario ist ein kohärenter Satz von Annahmen über ein mögliches System. Neue Szenarien werden anhand eines Basisszenarios getestet – normalerweise Business-as-usual (BAU) – und die Unterschiedlichen im Ergebnis festgestellt. Der Zeithorizont des Modells ist eine wichtige Überlegung. Einjahresmodelle – entweder in der Gegenwart oder in der Zukunft (z. B.

2050) – nehmen eine sich nicht entwickelnde Kapitalstruktur an und konzentrieren sich stattdessen auf die operative Dynamik des Systems. Einjährige Modelle betten in der Regel erhebliche zeitliche (in der Regel stündliche Auflösung) und technische Details (z. B. einzelne Erzeugungsanlagen und Übertragungsleitungen) ein. Langstreckenmodelle – die über ein oder mehrere Jahrzehnte (von der Gegenwart bis etwa 2050) gegossen wurden – versuchen, die strukturelle Entwicklung des Systems zu verkapseln und werden verwendet, um Probleme mit dem Kapazitätsausbau und der Energiewende zu untersuchen. Energiemodellierung oder Energiesystemmodellierung ist der Prozess der Erstellung von Computermodellen von Energiesystemen, um sie zu analysieren. Solche Modelle verwenden häufig Szenarioanalysen, um verschiedene Annahmen über die technischen und wirtschaftlichen Bedingungen zu untersuchen. Zu den Ergebnissen können die Durchführbarkeit des Systems, die Treibhausgasemissionen, die kumulativen finanziellen Kosten, die Nutzung natürlicher Ressourcen und die Energieeffizienz des untersuchten Systems gehören. Es wird eine breite Palette von Techniken eingesetzt, die von weitgehend ökonomisch bis hin zu weitgehend ingenieurischer Entwicklung reichen.

Die mathematische Optimierung wird häufig verwendet, um die kostengünstigsten in gewissem Sinne zu bestimmen. Modelle können international, regional, national, kommunal oder eigenständig sein. Die Regierungen halten an nationalen Energiemodellen für die Entwicklung der Energiepolitik fest. Modelle des Elektrizitätssektors werden zur Modellierung von Stromsystemen verwendet. Der Anwendungsbereich kann je nach den Umständen national oder regional sein. Angesichts der Präsenz nationaler Verbindungsleitungen kann beispielsweise das westeuropäische Elektrizitätssystem in seiner Gesamtheit modelliert werden. Die EUCO+-Szenarien, die die Erreichung der Energieeffizienzziele von über 30 % im Jahr 2030 modellieren, und die Sensitivitätsanalyse EUCO3030, die einen Anteil erneuerbarer Energien von 30 % im Jahr 2030 mit einem Energieeffizienzziel von 30 % kombiniert, wurden 2016 ebenfalls erstellt. Sie wurden in der Folgenabschätzung verwendet, die dem Vorschlag für die überarbeitete Energieeffizienzrichtlinie beigefügt ist.