Muster mitgliedsantrag verein dsgvo

Hereby, I apply for membership at WHU Finance Society e. V. SportMember lässt allen Vereinen, sobald sie sich registrieren, eine Auftragsdatenverarbeitungsvereinbarung zukommen. Sobald sich ein Mitglied dann ein Profil in diesem Verein anlegen möchte, oder mit einem verknüpft wird, muss es eine Einverständniserklärung abgeben, dass der Verein die seine Daten auf diese Art und Weise verarbeiten darf. Die Einwilligungserklärung liegt als fertiges Muster in SportMember – der Verein kann es sich also sparen, ein Muster für Einwilligungserklärung DSGVO für den Verein zu suchen und anzupassen. Guten Tag. Ich habe eine Frage zu ehemaligen Mitgliedern eines Sportvereins. Wir erheben sozusagen nur die Standarddaten, Name ,Adresse, Geb-Datum Telefon E-Mailadresse . Laut Satzung und Einverständniserklärung dürfen diese Daten auch den Vereinsmitgliedern zugänglich gemacht werden. Was geschieht jetzt bei Austritt? Neben der administrativen Seite (Mitgliederliste Verein) habe ich die „Mitglieder“ ja auch als private Kontakte kennen und schätzen gelernt und sie in meinem privaten Adressbuch gespeichert.

Selbstverständlich lösche ich deren Daten aus der Vereinsliste.Aber zwanghaft auch aus meinem privaten Adressbuch,wenn ich nicht dazu aufgefordert würde? Liebe Grüße Grundsätzlich dürfen Daten nur zur Verfolgung des Vereinszwecks bzw. zur Betreuung und Verwaltung von Mitgliedern genutzt werden (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Sie sollten daher in Erfahrung bringen, ob die Erfassung der Anwesenheit der Bläser notwendig ist für die Verfolgung des Vereinszwecks. Hierüber könnte die Satzung des Vereins Aufschluss geben. Beispiel: Bei Vereinen, deren Vereinszweck darin besteht, die persönlichen oder geschäftlichen Kontakte zu pflegen, ist z.B. die Herausgabe einer Mitgliederliste zulässig, beispielsweise bei Selbsthilfe- und Ehemaligenvereinen. Ein solcher Fall sollte hier nicht gegeben sein. Das Einwilligungserfordernis gilt insbesondere für Werbung per E-Mail. Hier lässt sich aufgrund der Wertungen des UWG (elektronische Werbung ist grundsätzlich nur mit Einwilligung zulässig) eine Datenverarbeitung regelmäßig auch nicht auf Art.

6 lit. f DSGVO stützen. Bei vereinsinternen Informationen, die keine Werbung darstellen, kann möglicherweise aber auch Art. 6 lit. f DSGVO die passende Rechtsgrundlage sein. Dann müsste der Verein ein berechtigtes Interesse an der Datenverarbeitung haben und die Interessen der betroffenen Personen dürften diesem nicht überwiegen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.dr-datenschutz.de/was-ist-eigentlich-dieses-berechtigte-interesse/ und www.dr-datenschutz.de/datenverarbeitung-auf-grundlage-einer-interessenabwaegung/. Ggf. kommen auch noch andere Rechtsgrundlagen in Frage. Auch bringen die vereinheitlichten Regelungen nicht nur Komplikationen für Vereine und Unternehmen mit sich, sondern auch Vereinfachungen, etwa im Hinblick auf die vereinfachte Einwilligung, die nicht mehr nur schriftlich erfolgen darf.